ZAML - Rundgang 2025

[ˈzaml̩]

Die Ausstellung präsentiert Einzelpositionen, die die Ideale und Strukturen künstlerischer Institutionen hinterfragen. Begriffe wie Cleanliness, White Cube oder Trash im Ausstellungskontext werden von den Studierenden diskutiert, überzeichnet oder bewusst ignoriert. Der Raum wird dabei zu einem Schauplatz von Bewegungen, Spuren und Verflechtungen: Über den gesamten Rundgang 2025 hinweg wurde der Boden sowie Teile der Wände weiß gestrichen und zeigen nun immer mehr Schuhspuren – ein stiller Dialog über Sichtbarkeit, Macht und die Rollen, die wir in Ausstellungen einnehmen. Der weiße Boden lädt dazu ein, dass die Wege und Begegnungen der Besucher*innen selbst Teil der Arbeit werden.

In der Mitte des Raumes wurde zudem ein Würfel gebaut, in dem sich eine weitere Arbeit verbirgt: eine Textarbeit, die sich erst lesen lässt, wenn man die Treppe der Klasse hinaufsteigt und den Ausstellungsraum aus einer neuen Perspektive betrachtet. Erst von oben wird das Muster der Fußspuren, Bewegungen und Atmosphären besonders sichtbar, die zeigen, wie sich solche Orte von außen anfühlen können.