Zu Besuch: Thomas Hörl
Thomas Hörl (*1975 in Hallein) ist ein bildender Künstler mit
Wohn- und Arbeitsmittelpunkt in Wien, wo er ein Studio in den Praterateliers betreibt. Aufgewachsen ist er in Golling an der Salzach und Salzburg.
Seine künstlerische Arbeit umfasst Performance, Videoarbeiten, Installation, Objekt, Collage und inszenierte Fotografie und zuletzt tauchen auch vermehrt Filmprojekte im Folk Horror Genre in seinem vielfältigen Werk auf. Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit steht die Recherche regionaler Bräuche und Traditionen, deren folkloristische Inhalte und Formen er in neue Kontexte überführt.
Thomas Hörl war im Rahmen von Artist-in-Residence-Programmen und Arbeitsaufenthalten unter anderem in Berlin, Frankfurt am Main, Tokio, Paris, London, Vilnius, Tallinn, Tirana, Timișoara, Warschau
undReykjavík tätig. Seine Arbeiten wurden international in Ausstellungen,
Festivals und Performanceformaten gezeigt und ausgezeichnet.
Bei seinem Besuch in der Klasse sprach er mit den Studierenden über künstlerische Praxis und Karriere und präsentierte ausgewählte filmische Arbeiten, darunter Lichthöhe_Serpentine sowie F.W.M. Symphony. Im gemeinsamen Gespräch wurden Kontext, Prozess und Arbeitsweisen diskutiert.
Thomas Hörl, 2022, F.W.M. Symphony: https://fwms.film/about.html
Thomas Hörl, Ahnengalerie (2024), Installationsansicht, Neue Galerie Graz, Foto: steirischer herbst / kunst-dokumentation.com <http://kunst-dokumentation.com/>